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Erfolg in Serie III: "24"

Erfolg in Serie III: "24"

Datum:

10.11.2015


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Beschreibung:

Die Fernsehserie „24“ gilt als innovativ, weil sie das Prinzip der Echtzeiterzählung anwendet. Eine Staffel der Serie besteht aus 24 Episoden, die je eine Stunde aus dem Ermittlerleben von Jack Bauer erzählen. Doch jenseits dieses innovativen Zeitkonzepts besticht „24“ durch eine überaus dichte Inszenierung, in der (fast) alle zur Verfügung stehenden dramaturgischen Mittel zur Erzeugung von Spannung eingesetzt werden. Für die Charaktere wie für die Zuschauer ergibt sich daraus eine Achterbahn der Gefühle sowie ein Spiel mit dem Wissen der Zuschauer. 

Charakteristisch für „24“ ist die Vielzahl der in relativ kurzen Abständen folgenden Wendepunkte. Dies ergibt sich zum einen aus der Vielzahl der Handlungsstränge und zum anderen aus der extrem kleinteiligen, dichten und vor allem sehr temporeichen Erzählweise. Keine Szene dauert länger als drei Minuten, die durchschnittliche Szene zwei Minuten, kurze Szenen häufig nur ein bis anderthalb Minuten. Die Spannungshöhepunkte der einzelnen Handlungsstränge sind häufig gegeneinander versetzt, in einigen Fällen treten sie aber zur Potenzierung der Spannung auch gleichzeitig auf. Der Zuschauer kommt so kaum zum Luftholen und wird förmlich an den Bildschirm gefesselt.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität des Saarlandes, der Volkshochschule Saarbrücken und der Filmfreunde Saar.



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